© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Candy Welz
© Andreas Schlager
© Andreas Schlager
  • Großes Haus
  • Premiere 10.02.2024
  • Stückdauer 2 Std. 0 Min.

Die Leiden des jungen Werthers

Schauspiel nach dem Briefroman von Johann Wolfgang Goethe

Theaterfassung von Swaantje Lena Kleff, Eva Bormann und Beate Seidel

Die Suche nach dem Ich, die Rebellion gegen gesellschaftliche Schranken und eine unerfüllte Liebe - all das bietet Goethes unsterblich gewordene Jugenddichtung, die zum Kanon deutscher Literaturgeschichte gehört.

250 Jahre ist es her, dass der Briefroman des jungen Goethe auf der Leipziger Buchmesse erschien und über Nacht zum Bestseller wurde.

Werther, ein Rechtspraktikant, landet in einer Erbschaftsangelegenheit seiner Mutter im idyllischen Dörfchen Wahlheim. Dort lernt er Lotte, die älteste Tochter des verwitweten Amtmann S. kennen, die sich um ihre acht Geschwister kümmern muss. Ihre Zugewandtheit und Fürsorglichkeit berühren ihn tief. Er, der auf der Suche nach einem Lebenssinn ist, schwankend zwischen übergroßem Lebensverdruss und überbordender Lebensfreude, entdeckt in der jungen Frau all das, was ihm zum Glücklichsein fehlt. Aber Lotte ist Albert versprochen, einem gut situierten, redlichen Geschäftsmann. Der Versuch einer schwärmerischen Menage á trois misslingt. Werther flieht, verdingt sich als Angestellter an einem Fürstenhof und verzweifelt an der Enge des bürgerlichen Daseins und der Unerfüllbarkeit seiner Liebe.

Das Aufbegehren des Ichs gegen die Schranken von Herkunft und Tradition und die unbändige Kraft der im Roman geschilderten Gefühle lösten nach der Veröffentlichung v.a. beim jungen Publikum eine wahre Lesesucht aus. Shitstorm und Heiligsprechung folgten prompt. Doch das Interesse an dieser großartigen Jugenddichtung ging zu keiner Zeit verloren. Nun wird Hausregisseurin Swaantje Kleff eine Theaterfassung des Goetheschen »Werther« auf die Bühne des DNT bringen.

Das Förderprogramm Fonds Zero der Kulturstiftung des Bundes ermöglicht es uns, diese Produktion klimaneutral umzusetzen. Mehr dazu lest ihr hier >

Gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

    

Um unserem Ziel einer klimaneutralen Produktion ein Stück näher zu kommen ist das Programmheft zur Inszenierung ausschließlich digital erhältlich.

Zum Download hier klicken >

 

ℹ️ Für diese Inszenierung bieten wir 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Einführung in unserem Foyer an.

ℹ️ Informationen zu sensiblen Themen, Inhalten und sensorischen Reizen in der Inszenierung finden Sie hier.

Seite mit Freunden teilen

»Zum Jubiläum gönnt Swaantje Lena Kleff dem liebesleidenden Individuum eine Mehrfachbesetzung. Und legt die problematischen Seiten des Lebensunlustdramas frei, elegant in Originalzitaten. Ein Fest!«

(Nachtkritik, 11.02.2024, Jorinde Minna Markert)

Die vollständige Rezension können Sie hier lesen

 

»Die Macher haben ihren Goethe gelesen und verstanden. Sie verstehen es, ihn auf wundervoll verrückte Weise ins Heute zu übersetzen. Sie verzichten dabei nicht auf den originalen Text. (…) Viel schöner und prägnanter kann man Goethes Briefroman nicht auf den Punkt bringen. Insofern: Punktlandung in Weimar.«

(MDRKultur, 11.02.2024, Wolfgang Schilling)

Die vollständige Rezension können Sie hier lesen

 

»Regisseurin Swaantje Lena Kleff demontiert die Werther-Figur nach Strich und Faden (…). Das ist zuweilen lustig, zumal mit Effekten, englischen Popsongs und Tanzeinlagen nicht gespart wird. (…) Aufgewertet wird die Figur der Lotte, die bei Goethe durch die Werther-Brille als liebenswertes Geschöpf und Objekt der Begierde erscheint.«

(TLZ, 11.02.2024, Frank Quilitzsch)

So 02.06.2024 // 18.00 Uhr

Karten