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  • Sa 12.02.2022 // 19.30 Uhr // Premiere
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  • Premiere 12.02.2022

Caligula

Oper von Detlev Glanert frei nach Albert Camus

Libretto von Hans-Ulrich Treichel

Ein geliebter Mensch stirbt und die ganze Welt gerät aus den Fugen – genau das widerfährt dem jungen römischen Kaiser Caligula. Der Tod seiner geliebten Schwester Drusilla bringt den jungen Herrscher aus dem Gleichgewicht. Was folgt, ist der Versuch, das Unmögliche möglich zu machen und der Welt eine neue Logik aufzuzwingen, die auf seiner eigenen Wahrheit beruht. Diese lautet: "Die Menschen sterben und sind nicht glücklich". Um immer wieder seine Überzeugung von dieser Absurdität des Lebens zu verdeutlichen und sich selbst dagegen als wahrhaft freien und unabhängigen Menschen zu behaupten, opfert Caligula unzählige Menschenleben in sinnloser Willkür. Nur vier Jahre von 37-41 n. Chr. dauerte seine hoffnungsvoll begonnene Herrschaft, die in Tyrannei mündete und schließlich mit seiner Ermordung endete.

Detlef Glanert schrieb seine 2006 uraufgeführte Oper auf Grundlage des gleichnamigen Dramas Albert Camus. Glanert blickt dabei mithilfe der Musik direkt in das in Unwucht geratene Seelenleben Caligulas. Hierbei funktioniert das Orchester selbst als "musikgewordener Körper" durch den wir in Caligulas Innenwelt blicken und auch die anderen Protagonist*innen durch seine Augen und Ohren wahrnehmen.

Dirk Schmeding hat als Regieassistent am DNT seine Theaterlaufbahn begonnen und kehrt nun als international gefragter Regisseur nach Weimar zurück.

Mit dem Opernchor des DNT. Es spielt die Staatskapelle Weimar.

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Sa 12.02.2022 // 19.30 Uhr Premiere

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