© Candy Welz
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  • e-werk weimar (Kesselsaal)
  • Premiere 22.05.2015
  • Stückdauer 1 Std. 20 Min.
  • Alter ab 15 Jahren

Der zerbrochene Krug

Lustspiel von Heinrich von Kleist

Ein Krug ist zerbrochen.

Frau Marthe, die Besitzerin des wertvollen, geschichsträchtigen Gefäßes, erscheint mit ihrer Tochter Eve vor Gericht, um den vermeintlichen Täter Ruprecht Tümpel, der auch noch der zukünftige Bräutigam von Eve ist, anzuklagen. Aber Ruprecht leugnet die Tat.

Wer also war es, der sich in jener denkwürdigen Nacht in Eves Zimmer unerlaubt aufhielt und den Krug zerschlug? Ein anderer Mann? Wie aber stünde es dann um Eves Treue, die ihrerseits merkwürdigerweise Ruprecht dazu bringen will, die Schuld auf sich zu nehmen, egal ob er der Übeltäter war oder nicht? Und wen hat Frau Brigitte aus Marthens Garten fliehen sehen? Den klumpfüßigen Teufel selbst?

Richter Adam soll Licht ins Dunkel der Angelegenheit bringen – und das so professionell wie möglich. Denn Geheimrat Walter aus Utrecht ist auf Kontrollreise, um die Funktionstüchtigkeit der Staatsbeamten zu prüfen. Aber Adam ist in einem seltsam desolaten Zustand, verwundet am Kopf, seiner Richterperücke ledig und sehr darauf bedacht, die Verhandlung schnell hinter sich zu bringen, Eve ruhig zu stellen und Geheimrat Walter mit gutem Wein und Käse abzufertigen, während sein Sekretär Licht mehr zu wissen scheint, als ihm – Adam – lieb ist ...

Kleists wortgewaltige Gerichtskomödie über einen modernen Sündenfall, übrigens uraufgeführt in Weimar 1808, erleben Sie nun im E-Werk.

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