ENSEMBLE

Dominik Beykirch

Dominik  Beykirch

Der 31-jährige Dirigent Dominik Beykirch prägt seit der Spielzeit 2020/2021 als Chefdirigent Musiktheater das künstlerische Profil des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar. Bereits 2015 kam er als 2. Kapellmeister an das traditionsreiche Haus und war dort seit der Spielzeit 2018/2019 als 1. Koordinierter Kapellmeister engagiert.

In der Saison 2019/2020 feierte Dominik Beykirch am Haus große Erfolge mit der nach 40 Jahren erstmals wieder aufgeführten Oper »Lanzelot« von Paul Dessau. Die Opernwelt zeichnete die Produktion in der Regie von Peter Konwitschny als »Wiederentdeckung des Jahres« aus und nominierte Dominik Beykirch gleichzeitig als »Dirigent des Jahres«. Als »Beste Wiederentdeckung« wurde die Politoper zudem von den internationalen Oper!Awards ausgezeichnet. Desweiteren wurde die aufwändige Produktion »Ariadne auf Naxos« (Regie: Martin G. Berger), deren musikalische Leitung der junge Dirigent ebenfalls innehielt, mit dem FAUST Preis 2020 ausgezeichnet.

Auch seine musikalische Leitung von Neuproduktionen wie Engelbert Humperdincks »Hänsel und Gretel«, Leonard Bernsteins »Candide« und Gioachino Rossinis »L’italiana in Algeri« (Regie: Tobias Kratzer) oder auch in jüngerer Vergangenheit Verdis »Aida« (Regie: Andrea Moses) trafen bei Publikum und Fachpresse auf große Resonanz.

In der zweiten Hälfte der Saison 2021/2022 widmet sich Dominik Beykirch mit Luciano Berios »Recital for Cathy« sowie der Ausgrabung des Singspiels »Aurora« von Anton Schweitzer zwei sehr besonderen Projekten. Zudem ist er in zahlreichen Konzerten zu erleben, etwa beim Konzertnacht OpenAir, gastierend in der Kölner Philharmonie oder mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt.

Im September 2020 erschien das Album »Clarinet Concertos« beim Label Berlin Classics, auf dem Klarinettist Sebastian Manz gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken unter der Leitung von Dominik Beykirch das 1928 komponierte Klarinettenkonzert des dänischen Komponisten Carl Nielsen interpretiert.

Als Gastdirigent arbeitete Dominik Beykirch bereits mit zahlreichen renommierten Orchestern, wie den Sinfonieorchestern des HR, MDR, WDR und SWR, der Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Duisburger Philharmonikern, der Jenaer Philharmonie, der Staatskapelle Halle, den Bremer Philharmonikern, der Philharmonie Zuidnederland (Niederlande), der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera, den Bergischen Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonie Südwestfalen, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, den Hofer Symphonikern, den Nürnberger Symphonikern, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und dem Folkwang-Kammerorchester Essen. Überdies war er zu Gast am Staatstheater Kassel und dirigierte zahlreiche Vorstellungen in der Staatsoperette Dresden. Zudem leitete er wichtige Einstudierungen u.a. für Markus Poschner, Andres Orozco-Estrada und Christoph Eschenbach und arbeitete mit Solisten wie Jens Peter Maintz, Claudio Bohórquez, Danjulo Ishizaka, Jakob Spahn, Sebastian Manz, Wen-Sinn Yang, Nemanja Radulovic, Harriet Krijgh, Michael Barenboim und Jan Vogler zusammen.

Zuletzt erschien das Album »Clarinet Concertos« beim Label Berlin Classics, auf dem Klarinettist Sebastian Manz gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken unter der Leitung von Dominik Beykirch das 1928 komponierte Klarinettenkonzert des dänischen Komponisten Carl Nielsen interpretiert. Mit der Dresdner Philharmonie spielte Dominik Beykirch zudem Prokofjews Peter und der Wolf für Berlin Classics ein (Sprecher: Malte Arkona).

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen unter anderem der mit 10.000 Euro dotierte 2. Preis beim Deutschen Dirigentenpreis 2017, der erste Preis beim 6. Deutschen Hochschulwettbewerb Orchesterdirigieren, sowie Förderpreise der Verlagshäuser Bärenreiter und Breitkopf & Härtel, der Ernst-von-Schuch-Preis und das Rudolf-Bräuer-Stipendium »für außergewöhnliche künstlerische Leistungen«. Dominik Beykirch war Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates und stand von 2016 bis 2019 auf der Künstlerliste »Maestros von Morgen«. Zudem ist er Alumnus der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Referent für Chorsinfonik bei der Werkgemeinschaft Musik e.V. In der Spielzeit 2013/14 war der Nachwuchsdirigent im Rahmen des Hermann-Hildebrandt-Stipendiums Assistent von Michael Sanderling bei der Dresdner Philharmonie.

Dominik Beykirch absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Franz Liszt in der Dirigierklasse von Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Gunter Kahlert und Martin Hoff in Weimar. Bereichernde künstlerische Impulse erhielt er parallel bei zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Bernard Haitink, Colin Metters, Jukka-Pekka Saraste und Ton Koopman. Mittlerweile gibt er sein Wissen als Dozent des Deutschen Musikrates und im Rahmen eines Lehrauftrages an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig weiter.

www.dominik-beykirch.de